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literatur:lounge
Graphic Novel

  • In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems
  • © Jüdisches Museum Hohenems
  • Wolfgang Mörth (Literatur Vorarlberg)
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • Wolfgang Mörth (Literatur Vorarlberg)
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • Hanno Loewy (Direktor Jüdisches Museum Hohenems)
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • Christoph Abbrederis, Prof. Dr. Dieter Wrobel, Frauke Kühn
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • Autor Kurt Bracharz
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • Sebastian Broskwa, Christoph Abbrederis
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • Mit freundlicher Unterstützung der Impulse Privatstiftung
  • Peter Fischer, Sebastian Broskwa, Christoph Abbrederis
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • Sebastian Broskwa verwandelt die Bibliothek des Jüdischen Museums Hohenems für eine literatur:lounge lang in einen Buchhandel
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger
  • © Judith Niederklopfer-Würtinger

Comic oder Literatur? Oder beides? Wer sich auf die Suche nach einer eindeutigen Definition der Graphic Novel macht, begibt sich auf eine längere Reise, an deren Ende mehrere Antworten zu finden sind. Tatsache ist aber, dass sich die Literatursparte zunehmender Beliebtheit erfreut. Sowohl in den Verlagen, im Buchhandel als auch in den Bibliotheken haben sich Graphic Novels etabliert und freuen sich über eine wachsende Fangemeinde. Zielt doch die Graphic Novel gleichermaßen auf die Kraft des literarischen Wortes und die des Bildes und nutzt damit alle Möglichkeiten des Mediums.

Der US-Amerikaner Will Eisner, Sohn jüdischer Eltern, verwendete 1978 als erster im Rahmen der Veröffentlichung seines Buches 'Vertrag mit Gott' den Begriff der Graphic Novel und verarbeitete später mehrere klassische Romane, darunter u.a. Moby Dick. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein Schaffen und prägte die Entwicklung des Comics im 20. Jahrhundert maßgeblich. Längst haben weitere Klassiker der Weltliteratur von Shakespeare über Goethe, Kafka oder auch Brecht ihre Umsetzung als Graphic Novel erfahren. Gleichzeitig ist Art Spiegelmans 'Maus. Die Geschichte eines Überlebenden' eines der bekanntesten Beispiele dafür, dass die Graphic Novel darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zur historischen und gesellschaftspolitischen Erinnerungsarbeit leisten kann.  

Die literatur:lounge diskutiert am Donnerstag, 29. September 2016 um 19 Uhr im Jüdischen Museum Hohenems mit namhaften Experten die 'Graphic Novel'. Dabei soll sowohl ein Blick auf die Entstehungsgeschichte als auch auf die Bandbreite des Segments geworfen werden. Ausgehend von der Frage nach dem künstlerischen Prozess der Metamorphose von Text zu Bild zu Text und der Kraft der Bildsprache, gilt es dabei kritisch zu hinterfragen, inwiefern die Graphic Novel tragfähige Optionen für den (Deutsch-) Unterricht anbietet und exklusiven Raum für die Darstellbarkeit von Geschichte öffnet.

Gäste:

Christoph Abbrederis 
Universität für angewandte Kunst Wien
Buch- und Medienillustrator

Sebastian Broskwa
Inhaber von Pictopia Comics (Wien)
Psychologe und Buchhändler

Prof. Dr. Dieter Wrobel
Universität Würzburg
Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
u.a. Mitherausgeber der Praxis Deutsch 252|2015 'Graphic Novels'

Einführung
Dr. Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems

Moderation
Peter Fischer, Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Frauke Kühn, literatur:vorarlberg netzwerk

Die literatur:lounge bietet innovative fachliche Impulse namhafter Expert/innen zu literatur- und sprachwissenschaftlichen Themen, die in direktem Bezug zum (Deutsch-)Unterricht stehen. Im Anschluss ermöglicht die literatur:lounge den Austausch von Expert/innen und Besucher/innen in gemütlicher Atmosphäre sowie einen exklusiven Einblick in das aktuelle Programm der veranstaltenden Literaturinitiative.  

Die literatur:lounge ist ein Veranstaltungsformat von literatur:vorarlberg netzwerk in Kooperation mit den Literaturräumen des Landes, den Bibliotheken Vorarlbergs sowie der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, Lehramtsstudierende, Bibliothekar/innen, Kunstschaffende und weitere Interessierte. 

literatur:lounge

Graphic Novel
Do, 29. September 2016  
19 Uhr
Jüdisches Museum Hohenems


in Kooperation mit
Jüdisches Museum Hohenems
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Bibliotheken Vorarlberg
Landesbüchereistelle Vorarlberg
Bibliotheken Fachstelle Diözese Feldkirch

mit freundlicher
Unterstützung der 
impulse Privatstiftung


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