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Deutsch als Zweitsprache

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Studierende der PH Vorarlberg besuchen die Bibliothek Götzis
Englisch ist cool - und Türkisch? Oder Polnisch? Tatsächlich scheint es ein Wertesystem unter den Fremdsprachen zu geben, das von verschiedenen Seiten über lange Zeit geprägt wurde. Während Kinder, die Englisch, Finnisch oder Schwedisch sprechen, häufig aufgefordert werden, einen Satz in ihrer Muttersprache zu sagen, passiert das Kindern, deren Muttersprache Polnisch, Kroatisch oder Türkisch ist, viel seltener. 


Mut zur Mehsprachigkeit
Dabei ist eines ganz klar: Jede Sprache ist wertvoll! Damit dieser Satz gelebt werden und sich durchsetzen kann, ist der Umgang von Lehrer/innen mit zweisprachigen Kindern in Kindergärten und Schulen mehr als entscheidend. Der Mut zur Mehrsprachigkeit fehlt dabei allerdings häufig vor allem den Eltern der verschiedenen in Vorarlberg vertretenen Communities. Nicht selten verzichten mehrsprachige Eltern ganz darauf mit ihren Kindern in der eigenen Muttersprache zu sprechen, in der Hoffnung, dies könne das Erlernen der deutschen Sprache für das Kind beschleunigen. Dabei gibt es viele gute Gründe, die Mehrsprachigkeit von Kindern bewusst zu fördern. Gerade auch Lehrer/innen verschiedener Schulstufen können mehrsprachige Kinder intensiv in ihrer sprachlichen Identität bestärken und damit gleichzeitig einsprachige Kinder für das Phänomen der Mehrsprachigkeit auf wertvolle Weise sensiblisieren.

Libraries for all
Für diesen wichtigen Prozess bietet die Bibliothekenlandschaft Vorarlbergs in Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen wertvolle unterstützende Methoden an. Diese reichen von Kinderbüchern in verschiedenen Sprachen über das mehrsprachige Bilderbuchkino bis hin zu Workshops für bilinguale Eltern. Die Bibliothek Götzis verfügt über einen besonderen Schwerpunkt in diesem Thema. Von 2009 bis 2010 nahm sie als eine von zwei Vorarlberger Pilotbibliotheken an dem EU-Projekt 'Libraries for all - Bibliotheken für alle - Interkulturell" teil. Das Projekt ging der Frage nach, was lokale Bibliotheken zur Integration von Zuwander/innen und zu einem konstruktiven Umgang mit der neuen kulturellen Verschiedenheit unserer Gesellschaft an Sprachen und Herkunftskulturen beitragen können. Inzwischen hat die Bibliothek Götzis nicht nur einen Bestand von Kinderbüchern in mehr als 25 Sprachen vorzuweisen, sondern auch dazu beigetragen, dass sich unterschiedliche Veranstaltungsangebote und enge Zusammenarbeiten mit lokalen Institutionen etabliert haben.

Vom Klassenzimmer in die Bibliothek
Damit diese Angebote gut genutzt und die Bibliothek auch als ein lebendiger Ort der Mehsprachigkeit von Kindern erlebt werden kann, ist es wichtig, dass Lehrer/innen und Bibliothekar/innen im Berufsalltag gemeinsame Sache machen. Denn nicht für alle Eltern der verschiedenen sprachlichen Communities ist der Besuch in der Bibliothek und die Ausleihe von Büchern in ihrer Muttersprache eine Selbstverständlichkeit.

Von Michaela Hermann, der engagierten Leiterin der Bibliothek Götzis, erhielten die Studierenden des Seminars 'DaZ' (Deutsch als Zweitsprache) der PH Vorarlberg im Rahmen dieses double check-Projekts deshalb einen spannenden und informativen Vortrag über die Angebotsvielfalt der Bibliothek Götzis im Speziellen und der Bibliothekenlandschaft im Allgemeinen. In kleineren Arbeitsgruppen wurden die Studierenden außerdem dazu aufgefordert, zu überlegen, welche Vorteile und Nachteile die Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer für Schüler/innen aufweisen kann und wie Mittelschule und Bibliotheken diesen gemeinsam gewinnbringend begegnen können.

Diese Fragestellungen sensibilisierten die Student/innen in besonderem Maß auch für ihre zukünftige Rolle als Lehrer/innen. So schloss ein Student mit den Worten: "Ich habe jetzt verstanden, dass es später vor allem auch an mir als Lehrer liegt, ob meine Schüler/innen das Angebot der Bibliotheken nutzen. Ich kann das maßgeblich beeinflussen, wenn ich diesen Ort mit ihnen regelmäßig auch während der Schulzeit aufsuche. Gleichzeitig wird es vor allem für die Eltern meiner Schüler/innen wichtig sein, dass ich Bibliothekar/innen z.B. auch zu meinen Elternabenden einlade." 


double check
Die double check-Partnerschaft zwischen der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und literatur:vorarlberg netzwerk zielt darauf, Lehramtsstudierende bereits während ihrer Ausbildung noch stärker mit der Vorarlberger Literaturlandschaft zu vernetzen. Auf diese Weise können auch im späteren Unterrichtsalltag die Literaturinitiativen als vertraute Partner/innen und ihre Angebote als gewinnbringende Optionen für den eigenen Unterricht gedacht werden.   

double check ist ein Impulsförderprogramm des Landes Vorarlberg, bei dem im Rahmen des Programms je eine Bildungseinrichtung und eine Kultureinrichtung in Form einer zweijährigen Partnerschaft kontinuierlich zusammenarbeiten und so Zugang zur jeweils anderen Lebenswelt finden. Ziel ist es, langfristige und nachhaltige Partnerschaften zwischen Bildungs- und Kultureinrichtungen anzuregen und zu etablieren. Alle Infos hier!

Eine double check-Partnerschaft von

Pädagogische Hochschule Vorarlberg
und
literatur vorarlberg netzwerk

Ein Impulsförderprogramm des 
Landes Vorarlberg

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