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to be continued | Kapitel 3
Europe – let us show you round Villa Rosenthal

  • Screenshot des Live Chats
  • © Frauke Kühn
  • © Daniel Ongaretto-Furxer
  • Wir filmen die Führung der Schüler_innen durch die Villa
  • © Daniel Ongaretto-Furxer
  • © Daniel Ongaretto-Furxer
  • © Daniel Ongaretto-Furxer
  • © Daniel Ongaretto-Furxer
  • © Daniel Ongaretto-Furxer
  • © Daniel Ongaretto-Furxer
  • Workshop in Lustenau mit Claudia Klammer zur Vorbereitung der Führung
  • © Gabi Hampson
  • © Gabi Hampson
  • © Gabi Hampson
  • © Gabi Hampson
  • Workshop mit Claudia Klammer im Theater am Saumarkt zur Vorbereitung der Führung
  • © Frauke Kühn
  • © Frauke Kühn
  • © Frauke Kühn
  • © Frauke Kühn
  • © Frauke Kühn
  • © Frauke Kühn

„to be continued...“ ist eine Fortsetzungsgeschichte, an der rund 100 Schüler_innen aus Vorarlberg und verschiedenen europäischen Städten schreiben. Eine Geschichte, die schon in ihrer Entstehung erzählt werden will. So haben es sich die Projektleiterinnen, Gabi Hampson vom W*ORT Lustenau und Frauke Kühn von literatur:vorarlberg netzwerk zur Aufgabe gemacht, das Drumherum zu dokumentieren, Momente festzuhalten, die Geschichte rund um die Geschichte der Kinder, die auf der Geschichte des Hauses aufbaut, zu erzählen.

Hier also bereits das 3. Kapitel einer Geschichte, die noch gar nicht geschrieben wurde. Erzählt von Gabi Hampson!
 

Previously on „to be continued...“:
Die Schüler_innen aus Feldkirch und Lustenau haben jeweils mit Claudia Klammer eine Führung durch die Villa Iwan und Franziska Rosenthal gemacht. Dann haben sie in einem Workshop gehört, wie man diese Informationen an dritte weitergeben, eine Führung interessant gestalten und die Fakten gut transportieren kann. Gemeinsam haben die Jugendlichen dann zu all dem ein Skript für ihre eigene Führung durch das Haus erarbeitet. Mit diesem Skript soll ein Film entstehen, der später den anderen euroäischen Klassen via Live-Stream gezeigt wird.  

 

12.11.2019. Live Stream zu den Europäischen Partner*innen
Hier ist es wie auf einem Filmset. Schultaschen und Jacken liegen in der „Garderobe“, der Fotograf folgt den Präsentator_innen auf Schritt und Tritt, „Scheinwerfer“ und Kamera sind bereit. Die Papiertasche mit der Jause vom Bäcker wird noch schnell zur Seite gerückt, damit sie nicht im Bild ist.

Vor der Villa Iwan und Franziska Rosenthal steht die leicht nervöse Julia. Sie kann den Text auswendig, beim Proben ändert sie ihn nochmal leicht ab, verbessert kleine Details. Dann kommt auch schon Frauke mit der Kamera, um den Probedurchgang zu filmen. My name is Julia and I am here with Edi and Timo, two of my class mates and six pupils from Feldkirch…. We are in front of Villa Rosenthal, which we will guide you through in a moment.”

Julia macht die Einführung souverän und übergibt an Edi, der Frauke (und durch ihre Linse die anderen teilnehmenden Klassen) über die Treppe, am imposanten Glasfenster vorbei ins Esszimmer der Villa geleitet. Timo wartet dort schon und erzählt von Gemälden, Heizung, staubigen Vorhängen und einer Vorrichtung, die im Judentum zur rituellen Waschung der Hände vor dem Essen vorgesehen ist.

 “This door leads to the next treasure, the next surprise. We will let our colleagues from Feldkirch tell you more about it.”

Im alten Spielzimmer der Villa warten die Feldkircher_innen schon auf dieses Zeichen und führen uns direkt zur Tapetentür. Eine Tür, die tatsächlich dank der darauf befestigten Tapete in der Wand verschwindet. So unscheinbar, wie sich früher die Bediensteten hinter dieser Tür bewegten.

 “What do you think, the room behind this door could look like? Do you want me to open this door and have a look behind?” Schon in die Führung bauen Sebastian, Ruben, Greta, Denize, Max und Pius Cliffhanger ein, damit die Fantasie der Europäischen Co-Autor_innen angeregt wird.

 Der letzte Schatz, den die Feldkircher_innen zeigen möchten, ist ein “Steinhaufen“ im Garten. Dann verabschieden sie sich in den Sprachen der teilnehmenden Länder und der Film ist im Kasten. Die Probe lief so gut, dass kein zweiter Durchgang nötig ist. Den Schüler_innen hat es sehr viel Spaß gemacht, sie sind von ihrer eigenen Professionalität fast enttäuscht. Gerne hätten sie das Ganze noch einmal gefilmt.

 
Mit dem Film im Kasten geht es ab ins Jüdische Museum
Der Vormittag ist straff durchgetaktet und die Filmcrew muss auch schon zur nächsten Location. Die Klassen in den anderen Ländern werden sich um 10 Uhr für den Live Stream einschalten – da müssen Film und Team im Jüdischen Museum bereit sein, das unser Partner in diesem Projekt ist und uns jetzt seinen Seminarum und sein  stabiles WLAN zur Verfügung stellt. Die Aufregung ist groß, als sich Dänemark als erste Gruppe in den Chatroom einwählt. Chisinau, die Klassen in Feldkirch und in Dublin folgen. Italien kann um diese Zeit nicht dabei sein, ein separater Live Stream mit den Turiner_innen ist für den Abend geplant.

Beim gegenseitigen „Hallo“ erhaschen wir einen Blick in die Klassenzimmer der anderen Länder. Wie schön zu sehen, in welchem Setting diese Geschichte entfaltet werden wird. Wie cool, die jungen Autor_innen zu treffen. Nachdem die Führung als Film allen Klassen via Live-Stream gezeigt wurde, ist noch Zeit für Fragen:

Hatte das Ehepaar Rosenthal Kinder?
Wie lange dauerte der Bau der Villa?
Wie lange haben die Rosenthals dort gewohnt?
Spukt es im Haus???

Die Schüler_innen aus Lustenau und Feldkirch beantworten die Fragen ohne mit der Wimper zu zucken. Bei der letzten Frage sind sie sich voller Vorfreude auf den kommenden Schreibprozess einig: es spukt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit!


Evening Session mit Italien
Am Abend folgt dann noch ein Live Chat mit Italien. Die Kinder sind so aufgeregt, sie freuen sich sichtlich, bei diesem Projekt mitmachen zu dürfen. Die Übertragung des Videos klappt nicht gleich, die Technik lässt uns im Stich. Domitilla, die Leiterin vom Fronte del Borgo in Turin, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie wird den Kindern von der Villa erzählen, wird das Skript mit ihnen teilen. Dann dürfen sie die Villa zeichnen, genau so, wie sie sich das Gebäude vorstellen. Den Film mit der Führung schauen sie sich nächste Woche an.

Die Geschichte hat gerade eine neue Dimension bekommen. Und genau so soll das Projekt funktionieren. Die Projektpartner_innen folgen dem roten Faden, flechten dann aber landesspezifisch ihre eigenen bunten Eigenheiten in die Geschichte. “to be continued…”


Coming soon
In wenigen Tagen startet die Feldkircher Klasse den Beginn ihrer fiktiven Geschichte zur Villa Iwan und Franziska Rosenthal. Nach einer Woche stoppen sie ihren Schreibprozess und reichen die Geschichte an die Schüler_innen in Kopenhagen weiter, welche die Geschichte mit ihren Ideen fortsetzen wird. 


Wir berichten regelmäßig hier über das Projekt! Stay tuned :-)  

to be continued
Schüler_innen in Europa schreiben gemeinsam
eine fiktive Geschichte zur Villa Iwan und Franziska Rosenthal


Durchblättern:
Kapitel 1 |  Der Auftakt

Kapitel 2 | Das Haus der tausend Geschichten



Partnerinitiativen
Gymnasium Schillerstraße | Feldkirch
Neue Mittelschule Rheindorf | Lustenau 
Fighting Words | Dublin
Ordskælv | Kopenhagen
Fronte del Borgo | Turin
Theoretical Lyceum Natalia Gheorghiu | Chisinau


sowie Autor_innen, literarische Übersetzer_innen und
Schulen aus Feldkirch, Lustenau, Dublin, Kopenhagen,
Turin und Chisinau



Projektidee  
literatur:vorarlberg netzwerk
und W*ORT Lustenau



In Kooperation mit dem 

Jüdischen Museum Hohenems
und der Literatur Vorarlberg


Wir danken dem einmaligen Fotografen Daniel Ongaretto Furxer für die einzigartig schönen Fotos und dem Theater am Saumarkt in Feldkirch, das uns seine Räume für den Workshop zur Kulturvermittlung zur Verfügung gestellt hat!



mehr Informationen zur 
writers:class
ein double check-Projekt



Wir danken unseren Unterstützern
Raiffeisenbank Rheintal
Stadt Hohenems
Land Vorarlberg 
Bundeskanzleramt

literatur:vorarlberg netzwerk
Villa Claudia, Bahnhofstraße 6
6800 Feldkirch
Adresse auf Google Maps
Literatur Vorarlberg
Land Vorarlberg
Hohenems inspiriert
Buneskanzleramt
IBK Internationale Bodensee Konferenz
impulse Privatstiftung
Stadt Feldkirch
Vorarlberger Kultur-Service
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