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Theater am Saumarkt ehrt Preisträger des Feldkircher Lyrikpreis

  • Gerhard Ruiss (Moderation), Marie-Rose Rodewald-Cerha (Jury), Regina Hilber (Jury), Arnold Maxwill (1. Preisträger), Landesrat Christian Bernhard, Kulturstadträtin Ingrid Scharf, Hartwig Mauritz (2. Preisträger)
  • © Theater am Saumarkt
  • Arnold Maxwill (1. Preisträger), Kulturstadträtin Ingrid Scharf
  • © Theater am Saumarkt

Mit dem seit 2003 stattfindenden Feldkircher Lyrikpreis, international ausgeschrieben, wird deutschsprachige Lyrik ausgezeichnet. Der Satz
„von der kante des kalenders stürzt die zeit“ - eine Zeile aus dem letztjährigen Preisträgergedicht von Susanne Eules - war Vorgabe für teilnehmende Autorinnen und Autoren, dieses Zitat in die eigene lyrische Arbeit aufzunehmen. Danke allen Lyrikerinnen und Lyrikern, welche den künstlerischen Mehraufwand nicht gescheut haben, das lyrische Schaffen unter ein vorgegebenes Thema zu stellen.

Die Jury, dieses Jahr bestehend aus Marie-Rose Rodewald-Cerha, Regina Hilber, Julian Schutting und der Vorjahrespreisträgerin Susanne Eules hatte es wiederum nicht leicht, aus den vielen Einsendungen, welche beim Theater am Saumarkt eingelangt sind, eine Preisträgerin/einen Preisträger zu ermitteln: Mit Arnold Maxwill und Hartwig Mauritz wurden würdige Vertreter für einen ersten und zweiten Preis gefunden. Arnold Maxwill überraschte die Jury, indem er sich des Date Painting-Konzepts des japanischen Künstlers On Kawara bediente, Hartwig Mauritz‘ Gedichte überzeugten mit ungewöhnlichen Wortverbindungen und Bildern, welche über die Sprache hinaus wirken.

Erika Kronabitter

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