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Literatur und Demenz
Grid Marrisonie über das Vergessen

Mini-Kunsträume zum Phänomen des Vergessens
Seit vier Jahren zeigen Künstler/innen in kleinen Mini-Kunsträumen ihre Arbeit zum Thema Demenz und verweisen damit im öffentlichen Raum auf die Anliegen der Aktion Demenz. Das Thema Demenz soll im Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden, um in Vorarlberg die Teilhabe am öffentlichen Leben von Betroffenen und ihren Angehörigen zu ermöglichen. Die künstlerisch gestalteten Schaukästen an stark frequentierten Stellen am Harder Seeufer und in der Unterführung der Feldkircher Bärenkreuzung zeigen neue Arbeiten, diesmal mit dem Schwerpunkt Fotografie. Grid Marrisonie, Nikolaus Walter und Gerhard Klocker setzen sich seit Jahren mit dem Thema Demenz auseinander, teilweise aus familiären, persönlichen Gründen, aber auch beruflich. Die Mini-Kunsträume sind jederzeit zu besichtigen und leisten mit ihren Arbeiten wertvolle Sensibilisierungsarbeit für die Ziele der Aktion Demenz.


Autorin Grid Marrisonie zeigt im mittleren Schaukasten in der Unterführung der Feldkircher Bärenkreuzung ihre aktuelle Arbeit: 

MENDEZ ⎮ DEMENZ
Foto-Collage (analoge Fotografie) und Worte.
Eine Annäherung an die Krankheit Demenz.


Aktion Demenz
Die Aktion Demenz hat sich mit dem Schwerpunktthema Kunst und Kultur zum Ziel gesetzt, auch Menschen mit dem Thema in Berührung zu bringen, die nicht persönlich oder beruflich betroffen sind. Eine breite Öffentlichkeit lässt sich durch gezielte Kunst- und Kulturprojekte für das Thema Demenz sensibilisieren, das verhilft unseren Zielen zu mehr Aufmerksamkeit und ist daher, wie die Erfahrung zeigt, erfolgreich. Es ist aber nicht der einzige Nutzen dieses Schwerpunktes. Weit wichtiger ist auch die Aufbereitung des Phänomens des Vergessens durch Künstler/innen und Kulturschaffende, denn diese bringt einen gesellschaftlichen Diskurs auf eine neue Ebene – fern von Aktionismus zu Gunsten der Betroffenen, aber auch jenseits der Verdrängungsmechanismen von Nicht-Betroffenen. 

Und im Idealfall bringt es sogar eine Prise Humor in eine durchaus schwerwiegende Zukunftsprognose – dieser könnte als unaufdringlicher Wegweiser für einen toleranten Umgang mit den orientierungslosen Menschen in einer „kopflastigen“ Gesellschaft dienen.

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